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Trotz der häufig schnurgeraden Straßen ist es nicht langweilig, weil die Landschaft doch auch immer wieder abwechslungsreiche Ansichten bietet. Wir sind auch nicht stundenlang durch
Kiefernwälder gefahren, meist waren es Mischwälder, die dem Auge doch verschiedene Schattierungen bieten und oft herrlich duften.
Heute wollen wir noch bis Daugvapils kommen, was dank der sehr guten Straße und wenig Verkehr auch klappt. Zwischendurch machen wir eine Rast in Utena, einem kleineren Ort, durch den wir kommen.
Angelockt durch die Tische und Stühle am Straßenrand landen wir in einem Bistro, das hauptsächlich von der örtlichen Jugend besucht wird. Hier bekommen wir den besten Capuccino der gesamten Tour. Die Grenze
überqueren wir gegen 18 Uhr 30, diesmal müssen wir auch die Kfz-Scheine der Motorräder zeigen, sonst alles wie gehabt. Um 19Uhr 30 (Ortszeit ist übrigens schon 20 Uhr 30) finden wir wieder ein Hotel, das aber belegt
ist. Allerdings werden wir an ein anderes Haus verwiesen, wo wir nach einigen Sprachschwierigkeiten dann auch unterkommen. Heute abend essen wir in einem Musikcafe-Restaurant -in der Nähe des Busbahnhofs- aus dem es
angenehm nach Gebratenem duftet: Steak mit Pommes, Pilzen und Salat, dazu wieder Bier aus der Region, welches wir nach diesem Tag sehr genießen. Wir sind heute in 10 Stunden ca 470 Km gefahren.
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